Von unserem Krimi-Experten Andreas Specht, oder auch der


Marco Malvaldi - Die Schnelligkeit der Schnecke
Vier rüstige Herren in den Siebzigern bzw. Achtzigern sitzen in ihrem Stammlokal, trinken, spielen Karten und diskutieren über Gott und die Welt. Und vor allem: gehen Barista Massimo furchtbar auf die Nerven. Nicht nur, dass er sich den ganzen Tag über ihre Kommentare anhören muss, besetzen sie auch noch den einzigen Tisch, an dem das neu eingeführte WLAN einwandfrei funktioniert.
Auch sonst hat es Massimo nicht leicht - seine Angestellte hat sich in den Kopf gesetzt, die Bar umzugestalten, ein Catering bei einem Kongress muss organisiert werden und dann stirbt bei ebenjener Veranstaltung auch noch ein japanischer Professor auf unnatürliche Art und Weise…..
Nachdem Japaner natürlich nicht Italienisch und noch schlechter Englisch sprechen als Italiener, gestalten sich die Vernehmungen der Mitarbeiter und Kollegen des Verstorbenen als recht kompliziert und Massimo, als löbliche Ausnahme des Englischen einwandfrei mächtig, wird vom zuständigen Kommissar auch noch als Übersetzer herangezogen. Was natürlich die vier Klatschweiber in der Bar erfreut, gieren sie doch schon nach den neuesten Informationen.
Der Mordfall selbst ist etwas an den Haaren herbeigezogen, das tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. Nach “Im Schatten der Pineta”, dem 1. Teil der Reihe um die 4 Alten und Barista Massimo, besticht auch die Fortsetzung wieder mit lockerem Schreibstil, witzigen Dialogen, liebenswerten Charakteren und jeder Menge an italienischem Lebensgefühl.
Marco Malvaldi - Die Schnelligkeit der Schnecke
Piper; € 9,30
Auch sonst hat es Massimo nicht leicht - seine Angestellte hat sich in den Kopf gesetzt, die Bar umzugestalten, ein Catering bei einem Kongress muss organisiert werden und dann stirbt bei ebenjener Veranstaltung auch noch ein japanischer Professor auf unnatürliche Art und Weise…..
Nachdem Japaner natürlich nicht Italienisch und noch schlechter Englisch sprechen als Italiener, gestalten sich die Vernehmungen der Mitarbeiter und Kollegen des Verstorbenen als recht kompliziert und Massimo, als löbliche Ausnahme des Englischen einwandfrei mächtig, wird vom zuständigen Kommissar auch noch als Übersetzer herangezogen. Was natürlich die vier Klatschweiber in der Bar erfreut, gieren sie doch schon nach den neuesten Informationen.
Der Mordfall selbst ist etwas an den Haaren herbeigezogen, das tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. Nach “Im Schatten der Pineta”, dem 1. Teil der Reihe um die 4 Alten und Barista Massimo, besticht auch die Fortsetzung wieder mit lockerem Schreibstil, witzigen Dialogen, liebenswerten Charakteren und jeder Menge an italienischem Lebensgefühl.
Marco Malvaldi - Die Schnelligkeit der Schnecke
Piper; € 9,30
Lisa Gallauner - Teufelssturz
Die herbstliche Langeweile von Chefinspektor Meierhofer und Gruppeninspektor Staudinger wird jäh unterbrochen, als eine Frauenleiche nahe der Burgruine Aggstein an der Donau entdeckt wird. Einen Felsen hinuntergestoßen und mit einem mysteriösen Symbol gezeichnet, gibt die Leiche einige Rätsel auf und bald wird klar, dass die Tote selbst eine nicht ganz so saubere Vergangenheit aufzuweisen hat.
Das Buch lebt in erster Linie vom Zusammenspiel zwischen den beiden Ermittlern - Meierhofer, ein gutmütiger Mittfünfziger, geplagt von einer von seiner Frau aufgezwungenen Diät und Stefano Staudinger, Halbitaliener und Cristiano Ronaldo-Lookalike, zanken sich teilweise wie ein altes Ehepaar, wodurch so manch witzige Dialoge entstehen. Die Aufklärungsarbeit der Beiden wirkt zum Teil etwas chaotisch und nicht wirklich zielführend und so sind sie doch auf den einen oder anderen Zufall angewiesen, um den Fall am Ende zu lösen.
“Teufelssturz” bietet auf knapp 200 Seiten ein originelles Ermittlerduo vor der idyllischen Kulisse der Wachau und damit gute Unterhaltung für 1-2 Tage.
Lisa Gallauner - Teufelssturz
Federfrei; € 11,90
“Teufelssturz” bietet auf knapp 200 Seiten ein originelles Ermittlerduo vor der idyllischen Kulisse der Wachau und damit gute Unterhaltung für 1-2 Tage.
Lisa Gallauner - Teufelssturz
Federfrei; € 11,90

“Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft”
Wer erinnert sich noch an diesen netten Film aus den 80er Jahren? Mussten sich die geschrumpften Kinder des Wissenschaftlers noch durch den Garten ihres Hauses kämpfen, trifft es die Protagonisten dieses Romans weit schlimmer: von dem skrupellosen Chef eines Technologiekonzerns auf 13 mm Körpergröße geschrumpft finden sie sich in der doch etwas lebensfeindlichen Welt des Dschungels von Hawaii wieder und müssen sich mit Käfern, Wespen, Spinnen und sonstigem Getier herumschlagen.
Der 2008 verstorbene Michael Crichton war immer ein guter Geschichtenerzähler und seine Bücher hatten immer einen interessanten Hintergrund. Auch dieser Roman aus seinem Nachlass, vollendet von Richard Preston, hätte mit dem Thema Nanotechnologie einen lesenswerten Hintergrund, aber leider wird dieser völlig zerstört durch die unglaublich naiven bis dummen Handlungen der Akteure, hölzernen Dialoge und blassen Charaktere - möchte man B-Movie-artige Actionszenen mit riesenhaften Insekten erleben, kann man dieses Buch lesen, ansonsten gebührt jedem, der sich über Seite 180 hinauskämpft, eine Tapferkeitsmedaille……
Der 2008 verstorbene Michael Crichton war immer ein guter Geschichtenerzähler und seine Bücher hatten immer einen interessanten Hintergrund. Auch dieser Roman aus seinem Nachlass, vollendet von Richard Preston, hätte mit dem Thema Nanotechnologie einen lesenswerten Hintergrund, aber leider wird dieser völlig zerstört durch die unglaublich naiven bis dummen Handlungen der Akteure, hölzernen Dialoge und blassen Charaktere - möchte man B-Movie-artige Actionszenen mit riesenhaften Insekten erleben, kann man dieses Buch lesen, ansonsten gebührt jedem, der sich über Seite 180 hinauskämpft, eine Tapferkeitsmedaille……
Schon wieder ein Thriller, der eine große Enttäuschung bietet - gibt es denn unter all den Neuerscheinungen keine spannenden, interessanten Thriller mehr? Falls Jemand einen guten Tipp hat, dann bitte melden!
Michael Crichton/Richard Preston - Micro
Karl Blessing; € 23,60
Michael Crichton/Richard Preston - Micro
Karl Blessing; € 23,60
Zwei Krimis, die sich sehr gut als Einstimmung auf den nächsten Italien- bzw. Frankreichurlaub eignen, sind zuletzt erschienen:

Marco Malvaldi - Das Nest der Nachtigall
“Das Nest der Nachtigall” spielt im Jahr 1895 auf dem in der Toskana gelegenen Schloss des Baron Bonaiuti. Eine recht skurrile und exzentrische Gruppe von Familienmitgliedern und Gästen hat sich eingefunden, unter ihnen der bekannte Gourmet und Kochbuchautor Pellegrino Artusi (gilt heute als Begründer der italienischen Nationalküche).
Unter den Gästen treten dann recht schnell einige Spannungen auf, die nach dem Giftmord am Hausverwalter noch verstärkt werden, nachdem schnell klar wird, dass sich der Mörder unter den Anwesenden befinden muss. Auch Artusi, der eigentlich einige geruhsame Tage auf dem Landsitz verbringen wollte, gerät in die Schusslinie und sieht sich gezwungen, dem zuständigen Kommissar bei den Ermittlungen unter die Arme zu greifen.
Dem Autor ist ein humor- und stimmungsvoller Krimi gelungen, mit der stilistischen Besonderheit, dass er sich den Sprachgewohnheiten des Adels im 19.Jahrhundert anpasst.
Marco Malvaldi - Das Nest der Nachtigall
Pendo; € 17,50
Unter den Gästen treten dann recht schnell einige Spannungen auf, die nach dem Giftmord am Hausverwalter noch verstärkt werden, nachdem schnell klar wird, dass sich der Mörder unter den Anwesenden befinden muss. Auch Artusi, der eigentlich einige geruhsame Tage auf dem Landsitz verbringen wollte, gerät in die Schusslinie und sieht sich gezwungen, dem zuständigen Kommissar bei den Ermittlungen unter die Arme zu greifen.
Dem Autor ist ein humor- und stimmungsvoller Krimi gelungen, mit der stilistischen Besonderheit, dass er sich den Sprachgewohnheiten des Adels im 19.Jahrhundert anpasst.
Marco Malvaldi - Das Nest der Nachtigall
Pendo; € 17,50

Jean-Luc Bannalec - Bretonische Verhältnisse
Ungewöhnlich hohe Temperaturen für Bretonische Verhältnisse herrschen im gleichnamigen Roman - ungewöhnlich auch der Mordfall, der am Beginn der Handlung steht: der allseits beliebte 91-jährige Besitzer des legendären Hotel Central wurde auf brutale Art und Weise ermordet. Kommissar Dupin, von Paris in die Bretagne strafversetzt, ermittelt im malerischen Künstlerdorf Pont Aven und muss tief eintauchen in die Geschichte des Ortes und der beteiligten Personen.
Liebevoll werden so manche Eigenheiten der Bretagne und ihrer Einwohner (z.B. das schnell wechselnde Wetter und die Liebe der Bevölkerung, dies zu thematisieren) eingewoben, das ganz spezielle sommerliche Flair der kleinen Küstenorte ist immer greifbar. Die Krimihandlung selbst ist nicht allzu komplex aufgebaut, es gibt kaum Nebenschauplätze, Kommissar Dupin ist ganz klar der Hauptdarsteller und es bereitet großes Vergnügen, ihn bei seinen recht eigenwilligen Ermittlungen zu begleiten, bei denen er am liebsten völlig autonom handelt und seinen Mitarbeitern schon mal tagelang keinerlei Informationen zukommen lässt.
Mit Vergleichen muss man ja vorsichtig sein, aber in dem Fall darf man es sagen: Fans von Martin Walker werden auch dieses Buch lieben!
Jean-Luc Bannalec - Bretonische Verhältnisse
Kiepenheuer & Witsch; 15,50
Liebevoll werden so manche Eigenheiten der Bretagne und ihrer Einwohner (z.B. das schnell wechselnde Wetter und die Liebe der Bevölkerung, dies zu thematisieren) eingewoben, das ganz spezielle sommerliche Flair der kleinen Küstenorte ist immer greifbar. Die Krimihandlung selbst ist nicht allzu komplex aufgebaut, es gibt kaum Nebenschauplätze, Kommissar Dupin ist ganz klar der Hauptdarsteller und es bereitet großes Vergnügen, ihn bei seinen recht eigenwilligen Ermittlungen zu begleiten, bei denen er am liebsten völlig autonom handelt und seinen Mitarbeitern schon mal tagelang keinerlei Informationen zukommen lässt.
Mit Vergleichen muss man ja vorsichtig sein, aber in dem Fall darf man es sagen: Fans von Martin Walker werden auch dieses Buch lieben!
Jean-Luc Bannalec - Bretonische Verhältnisse
Kiepenheuer & Witsch; 15,50
Bernard Minier - Schwarzer Schmetterling
Schade....
Die Ausgangssituation war vielversprechend und versprach Spannung: die winterliche Abgeschiedenheit der Pyrenäen, eine psychiatrische Anstalt voller geistig abnormer Schwerverbrecher, darunter der gefährlichste Serienmörder Europas, eine bizarre Mordserie.
Aber leider - die Handlung dümpelt eher so vor sich hin, der angesprochene hochintelligente Serienmörder (hier spielt man wohl auf Hannibal Lecter an) bleibt die meiste Zeit so blass wie ein Gespenst und wirklich spannend wird es kaum einmal, da mögen die Akteure noch so oft “entsetzt” oder “wie erstarrt” sein.
Die Ausgangssituation war vielversprechend und versprach Spannung: die winterliche Abgeschiedenheit der Pyrenäen, eine psychiatrische Anstalt voller geistig abnormer Schwerverbrecher, darunter der gefährlichste Serienmörder Europas, eine bizarre Mordserie.
Aber leider - die Handlung dümpelt eher so vor sich hin, der angesprochene hochintelligente Serienmörder (hier spielt man wohl auf Hannibal Lecter an) bleibt die meiste Zeit so blass wie ein Gespenst und wirklich spannend wird es kaum einmal, da mögen die Akteure noch so oft “entsetzt” oder “wie erstarrt” sein.

Überhaupt scheint es so, als ob sich der Verlag auch bei der Übersetzung und dem Lektorat nicht allzu viel Mühe gegeben hat: unheimlich ungeschickt- holprige Passagen und Dialoge machen das Buch recht mühsam zu lesen und auch so manch Fall- bzw. Satzbaufehler hat sich eingeschlichen. Darüber hinaus lässt es sich der Autor außerdem nicht nehmen, den Leser an seiner doch recht antiquierten Sichtweise über Tattoos, Piercings und moderne Kommunikationsmittel teilhaben zu lassen, was zu der Annahme verleitet, er hätte anstatt eines Psychothrillers doch eher ein gesellschaftskritisches Sachbuch schreiben sollen.
Sollten Sie auf der Suche nach Spannungsliteratur aus Frankreich sein, dann greifen Sie doch lieber zum neuesten Roman der wahrscheinlich phantasievollsten aller KrimiautorInnen, Fred Vargas, die es wie immer schafft, mit feinem Humor und origineller Handlung eine ganz eigene, außergewöhnliche Atmosphäre aufzubauen.
Bernard Minier - Schwarzer Schmetterling
Droemer/Knaur; € 15,50
Sollten Sie auf der Suche nach Spannungsliteratur aus Frankreich sein, dann greifen Sie doch lieber zum neuesten Roman der wahrscheinlich phantasievollsten aller KrimiautorInnen, Fred Vargas, die es wie immer schafft, mit feinem Humor und origineller Handlung eine ganz eigene, außergewöhnliche Atmosphäre aufzubauen.
Bernard Minier - Schwarzer Schmetterling
Droemer/Knaur; € 15,50

Franz Friedrich Altmann - Turrinis Bauch
Im 3.Teil seiner “Turrini- Reihe” bietet Franz Friedrich Altmann wieder heiteren Krimispaß aus der oberösterreichischen Provinz. Gucki, die resche und trinkfeste Journalistin der Mühlviertler Nachrichten recherchiert im Mordfall einer slowakischen Altenpflegerin, unterstützt wird sie dabei wie immer von ihrem Hund Turrini und auch ihre Urlaubsvertretung, Publizistik- Student Pezi, mischt kräftig mit.
Die Namen der Protagonisten nehmen es schon vorweg: Allzu ernst geht es nicht zu in diesem Krimi, vielmehr ist er in erster Linie Mittel zum Zweck. Altmann bietet vor allem ein Sittenbild der “wilden” Mühlviertler Verhältnisse: Schnaps und Bier fließen in Strömen zwischen Tarockpartien, Sauschädel- Stehlen, Rasenmäher- Traktorrennen und Feuerwehrfesten……stets mittendrin: Gucki und ihre Kumpanen, liebevoll Nachbarbuben genannt, die auch vor Einbrüchen, Unterschlagung von Beweismitteln und Verlegung von Leichen nicht zurückschrecken, um den leicht unterbelichteten Polizeibeamten bei den Ermittlungen immer einen Schritt voraus zu sein.
Großartig bedient sich der Autor im weiten Feld des regionalen Dialekts und schafft es damit, die Figuren und Geschehnisse richtig greifbar zu machen, wobei man als Leser vor derben Sprüchen und auch der einen oder anderen politisch möglicherweise nicht ganz korrekten Ausdrucksweise nicht zurückschrecken sollte. Stilistisch werden unverkennbar Anleihen bei Wolf Haas genommen, neben der teilweise verwendeten Umgangssprache gibt es einen Erzähler, der durch die Geschichte führt und dabei immer wieder vom Hundertsten ins Tausendste kommt, etwa wenn er über Nordic Walking, Leggins, den Sinn von Rasenmähertraktoren oder die Zustände in der Altenbetreuung philosophiert……
Alles in allem ein herrlich schräger Lesespaß, ein weiteres Ausrufezeichen der österreichischen Krimiszene.
Franz Friedrich Altmann - Turrinis Bauch
Haymon; € 19,90
Die Namen der Protagonisten nehmen es schon vorweg: Allzu ernst geht es nicht zu in diesem Krimi, vielmehr ist er in erster Linie Mittel zum Zweck. Altmann bietet vor allem ein Sittenbild der “wilden” Mühlviertler Verhältnisse: Schnaps und Bier fließen in Strömen zwischen Tarockpartien, Sauschädel- Stehlen, Rasenmäher- Traktorrennen und Feuerwehrfesten……stets mittendrin: Gucki und ihre Kumpanen, liebevoll Nachbarbuben genannt, die auch vor Einbrüchen, Unterschlagung von Beweismitteln und Verlegung von Leichen nicht zurückschrecken, um den leicht unterbelichteten Polizeibeamten bei den Ermittlungen immer einen Schritt voraus zu sein.
Großartig bedient sich der Autor im weiten Feld des regionalen Dialekts und schafft es damit, die Figuren und Geschehnisse richtig greifbar zu machen, wobei man als Leser vor derben Sprüchen und auch der einen oder anderen politisch möglicherweise nicht ganz korrekten Ausdrucksweise nicht zurückschrecken sollte. Stilistisch werden unverkennbar Anleihen bei Wolf Haas genommen, neben der teilweise verwendeten Umgangssprache gibt es einen Erzähler, der durch die Geschichte führt und dabei immer wieder vom Hundertsten ins Tausendste kommt, etwa wenn er über Nordic Walking, Leggins, den Sinn von Rasenmähertraktoren oder die Zustände in der Altenbetreuung philosophiert……
Alles in allem ein herrlich schräger Lesespaß, ein weiteres Ausrufezeichen der österreichischen Krimiszene.
Franz Friedrich Altmann - Turrinis Bauch
Haymon; € 19,90

Javier Márquez Sánchez - Das Fest des Monsieur Orphée
Es gibt wohl kaum einen anderen Verlag, der seine Bücher so sorgfältig und liebevoll gestaltet wie die Schweizer Verleger Walde+Graf.
Das beste Beispiel dafür ist ihr neuester Roman “Das Fest des Monsieur Orphée”, eine Hommage an die zwischen den 50er und 70er Jahren produzierten Hammer-Filme. Wie ein Film kommt dann auch das Buch daher: Vor-und Abspann inklusive Credits, außerdem ein hochwertiger Einband, Lesebändchen, düstere Illustrationen sowie als Referenz an den im Buch allgegenwärtigen Beelzebub verkehrt herum stehende Seitenzahlen. All das macht das Buch schon mal zu einem echten optischen Erlebnis.
Das beste Beispiel dafür ist ihr neuester Roman “Das Fest des Monsieur Orphée”, eine Hommage an die zwischen den 50er und 70er Jahren produzierten Hammer-Filme. Wie ein Film kommt dann auch das Buch daher: Vor-und Abspann inklusive Credits, außerdem ein hochwertiger Einband, Lesebändchen, düstere Illustrationen sowie als Referenz an den im Buch allgegenwärtigen Beelzebub verkehrt herum stehende Seitenzahlen. All das macht das Buch schon mal zu einem echten optischen Erlebnis.
Im Zentrum des in Großbritannien Mitte der 50er spielenden Romans steht ein - angeblich- vom Teufel selbst produzierter Film, der alle Betrachter dazu bringt, brutale Morde zu begehen. Als Hauptpersonen treten der Schauspieler Peter Cushing (tatsächlich Hauptdarsteller vieler Hammer-Filme), der im Rahmen seiner Vorbereitung auf eine Frankenstein- Verfilmung mit dem Teufelswerk in Berührung kommt, sowie die Scotland Yard- Ermittler Inspektor Carmichael und sein Assistent Detective Logan auf. Die Ermittlungen laufen dann auch wie in einem klassischen englischen Kriminalroman ab, doch Vorsicht: in punkto Blutzoll orientiert sich das Buch an den Hammer-Horrorfilmen, inklusive deftiger Beschreibungen der Leichen bzw. was von ihnen übrig ist……
Die unheilvolle Atmosphäre kommt gut rüber, sprachlich und inhaltlich kunstvolle Handlungsebenen darf man sich aber nicht erwarten, wie für (guten) Trash üblich agieren alle Personen bis auf Cushing äußerst klischeehaft und genau das macht in dem Fall das Lesevergnügen auch aus. Filmfans kommen sowieso voll auf ihre Rechnung: neben der Geschichte des Hammer-Filmstudios werden auch Legenden aus dem alten Hollywood erzählt, Zitate und Details aus Horror- Klassikern eingeflochten und sogar Christopher Lee und “Frankensteins Ur-Monster” Boris Karloff haben einen kleinen Auftritt.
Javier Márquez Sánchez - Das Fest des Monsieur Orphée
Walde+Graf; € 25,70
Ein großes Lob an den Walde+Graf Verlag, der nicht nur inhaltlich originelle Titel veröffentlicht, sondern seine Bücher auch zu wahren bibliophilen Highlights macht.
Weitere Romane: “Die Monkey Wrench Gang”, “Sick City” sowie brandneu ab 15.März zum hundertjährigen Jubiläum des Dschungelhelden eine 3- bändige Tarzanbox!
Die unheilvolle Atmosphäre kommt gut rüber, sprachlich und inhaltlich kunstvolle Handlungsebenen darf man sich aber nicht erwarten, wie für (guten) Trash üblich agieren alle Personen bis auf Cushing äußerst klischeehaft und genau das macht in dem Fall das Lesevergnügen auch aus. Filmfans kommen sowieso voll auf ihre Rechnung: neben der Geschichte des Hammer-Filmstudios werden auch Legenden aus dem alten Hollywood erzählt, Zitate und Details aus Horror- Klassikern eingeflochten und sogar Christopher Lee und “Frankensteins Ur-Monster” Boris Karloff haben einen kleinen Auftritt.
Javier Márquez Sánchez - Das Fest des Monsieur Orphée
Walde+Graf; € 25,70
Ein großes Lob an den Walde+Graf Verlag, der nicht nur inhaltlich originelle Titel veröffentlicht, sondern seine Bücher auch zu wahren bibliophilen Highlights macht.
Weitere Romane: “Die Monkey Wrench Gang”, “Sick City” sowie brandneu ab 15.März zum hundertjährigen Jubiläum des Dschungelhelden eine 3- bändige Tarzanbox!

Donald Ray Pollock - Das Handwerk des Teufels
Die ländlichen, heruntergekommenen Gegenden von Ohio und West Virginia in den fünfziger Jahren bilden den Hintergrund zur Handlung dieses Romans, in dessen Mittelpunkt der junge Arvin Russel und dessen Familie steht. Es ist ein hartes Leben, eine gewisse Perspektivlosigkeit immer greifbar, vielen bleibt nur die Flucht in den Glauben und zu Gott, der allerdings in diesem Buch auch nichts mehr ausrichten kann.
Der Autor ist in diesem Milieu aufgewachsen, er weiß also, wovon er schreibt, wenn auch natürlich so Manches überzeichnet wird: falsche Prediger, korrupte Sheriffs, ein mordend umherstreifendes Gangsterpaar, diese zuerst locker verbundenen Handlungsstränge treffen am Ende mit voller Wucht aufeinander und lebend kommt aus dieser Geschichte kaum jemand heraus.
Der Titel des Buchs ist jedenfalls treffend gewählt, es ist durch und durch düster, für das Gute scheint in dieser Welt voller Abgründe kein Platz zu sein. Pollock beschreibt das mit sehr drastischen Mitteln, etwa wenn ein gläubiger Mensch durch die unheilbare Krankheit seiner Frau in den religiösen Fanatismus getrieben wird, er am Ende aber weder sie noch sich selbst retten kann oder wenn die sexuellen Übergriffe des Ortspredigers ein junges Mädchen in den Selbstmord treiben.
Eine Kategorisierung fällt schwer, das Buch ist eine Mischung zwischen Milieustudie und literarischem Thriller, wobei der Unterhaltungswert trotz der dargebotenen Grausamkeiten immer groß ist, dafür sorgt auch die stilistisch hervorragende Sprache und die detailreich beschriebenen Personen.Große Literatur und ein Plus gibt’s auch für den Verlag für das äußerst gelungene Buchcover!
Donald Ray Pollock - Das Handwerk des Teufels
Liebeskind; € 20,40
Der Autor ist in diesem Milieu aufgewachsen, er weiß also, wovon er schreibt, wenn auch natürlich so Manches überzeichnet wird: falsche Prediger, korrupte Sheriffs, ein mordend umherstreifendes Gangsterpaar, diese zuerst locker verbundenen Handlungsstränge treffen am Ende mit voller Wucht aufeinander und lebend kommt aus dieser Geschichte kaum jemand heraus.
Der Titel des Buchs ist jedenfalls treffend gewählt, es ist durch und durch düster, für das Gute scheint in dieser Welt voller Abgründe kein Platz zu sein. Pollock beschreibt das mit sehr drastischen Mitteln, etwa wenn ein gläubiger Mensch durch die unheilbare Krankheit seiner Frau in den religiösen Fanatismus getrieben wird, er am Ende aber weder sie noch sich selbst retten kann oder wenn die sexuellen Übergriffe des Ortspredigers ein junges Mädchen in den Selbstmord treiben.
Eine Kategorisierung fällt schwer, das Buch ist eine Mischung zwischen Milieustudie und literarischem Thriller, wobei der Unterhaltungswert trotz der dargebotenen Grausamkeiten immer groß ist, dafür sorgt auch die stilistisch hervorragende Sprache und die detailreich beschriebenen Personen.Große Literatur und ein Plus gibt’s auch für den Verlag für das äußerst gelungene Buchcover!
Donald Ray Pollock - Das Handwerk des Teufels
Liebeskind; € 20,40
Brandneu eingetroffen: die neuesten Fälle für einige der nationalen und internationalen Topermittler!
Adamsberg treibt sich in der Normandie herum, der Metzger ermittelt in einem eiskalten Skigebiet, das Europol- Team steckt in einem Mordfall, der seine Kreise durch ganz Europa zieht und Gabriel Allon ist dem Geheimnis eines gestohlenen Rembrandt- Gemäldes auf der Spur…

Fred Vargas – Die Nacht des Zorns
Thomas Raab – Der Metzger bricht das Eis
Arne Dahl – Gier
Daniel Silva – Die Rembrandt- Affäre
Thomas Raab – Der Metzger bricht das Eis
Arne Dahl – Gier
Daniel Silva – Die Rembrandt- Affäre
Sind Sie auf der Suche nach einem Hobby, das den Geist anregt und in der freien Natur stattfindet? Wie wäre es mit Geocaching www.geochaching.at? Um auf den Geschmack zu kommen, lesen Sie einfach das Buch „Fünf“ von Ursula Poznanski - danach ist die Lust groß, sich mit GPS oder detailgetreuer Landkarte in die Büsche zu schlagen und sich auf die Suche nach Behältnissen diverser Größen zu machen - solange der jeweilige Inhalt nicht blutig oder verwest ist……

Obwohl 2012 noch nicht gerade in den letzten Zügen liegt, fällt es nicht schwer „Fünf“ schon jetzt einen Fixplatz bei den Top- Newcomern des Jahres vorherzusagen: geschickt wird der Plot um ein sehr sympathisches Ermittlerduo aufgebaut, das in einer Art Schnitzeljagd durch Salzburg Hinweis um Hinweis hinterher jagt, aber immer eine Nasenlänge zu spät kommt. Wobei die Hintergründe nicht nur den Protagonisten , sondern auch dem erfahrenen Krimileser verborgen bleiben dürften - bis zum extrem intensiven Showdown, bei dem das Tempo noch einmal so richtig angezogen wird und man am Ende eine Lösung präsentiert bekommt, die überraschender kaum sein könnte.
Während Ursula Poznanski bisher im Kinder- und Jugendbuchbereich tätig war und „Fünf“ ihr erster Erwachsenenkrimi ist, besteht die Major Schäfer- Reihe von Georg Haderer aus bereits 3 Bänden. Eine kleine Fangemeinde hat sich schon gebildet, Haderer würde sich aber mehr verdienen, nämlich einen Platz unter den anerkannten Spitzenkrimiautoren Österreichs und natürlich auch dementsprechende Verkaufszahlen (was dann wiederum den Buchhändler Ihres Vertrauens freuen würde).
Während Ursula Poznanski bisher im Kinder- und Jugendbuchbereich tätig war und „Fünf“ ihr erster Erwachsenenkrimi ist, besteht die Major Schäfer- Reihe von Georg Haderer aus bereits 3 Bänden. Eine kleine Fangemeinde hat sich schon gebildet, Haderer würde sich aber mehr verdienen, nämlich einen Platz unter den anerkannten Spitzenkrimiautoren Österreichs und natürlich auch dementsprechende Verkaufszahlen (was dann wiederum den Buchhändler Ihres Vertrauens freuen würde).
Teil eins der Reihe, „Schäfers Qualen“, ist jetzt als Taschenbuch bei dtv erschienen und führt den in Wien tätigen Polizeimajor Schäfer in seine Heimatstadt Kitzbühel, wo er einen brutalen Mord in den Bergen aufklären soll. Nur widerwillig begibt er sich nach Tirol, hat er doch ein eher unterkühltes Verhältnis zu seiner Heimat, doch nachdem weitere Morde geschehen, muss er sich doch ganz auf die Ermittlungen einlassen, ist aber auch nicht abgeneigt, diese auch schon mal am Abend im Wirtshaus bei (zu viel) Bier und Vogelbeerschnaps fortzuführen - wenn dann nur die Gedächtnislücken am nächsten Tag nicht wären……
Sprachlich hervorragend verbindet der Autor die privaten und beruflichen Angelegenheiten des Ermittlers und erfindet damit eine hochinteressante Hauptfigur. Permanent zwischen Genie und Wahnsinn pendelnd ist niemand vor Schäfers Zorn gefeit, er selbst sieht sich allerdings auch immer dem Druck seiner Vorgesetzten, allen voran des „bösen“ Innenministers ausgesetzt.
Haderer schreibt sehr flüssig, die Kapitel sind kurz gehalten und dafür, dass der Humor nicht zu kurz kommt, sorgen so manch hintergründige Blicke hinter die Fassade der Schickimicki- Stadt Kitzbühel sowie die verbalen Schlagabtausche zwischen Schäfer und seinem Assistenten Bergmann. Diese werden aber vor allem in den folgenden Bänden, „Ohnmachtspiele“ und „Der bessere Mensch“ vorangetrieben, in denen sich auch zeigt, dass die Figur des Major Schäfer nicht nur in seiner (und des Autors) Heimat Kitzbühel funktioniert, sondern auch in und um Wien bzw. Salzburg.
Vergleicht man Poznanski mit Haderer, dann fällt bei Beiden die außergewöhnlich originell konstruierte Handlung auf, unerwartetes aber schlüssiges Ende inbegriffen. „Fünf“ bietet mehr reine Spannung, während die Werke von Haderer mehr Witz enthalten - beide ragen jedenfalls weit aus dem Einheitsbrei an Durchschnittskrimis hervor, der jährlich auf den Markt geschwemmt wird.
Ursula Poznanski - Fünf
Wunderlich; € 15,40
Georg Haderer - Schäfers Qualen
DTV; € 9,20
Sprachlich hervorragend verbindet der Autor die privaten und beruflichen Angelegenheiten des Ermittlers und erfindet damit eine hochinteressante Hauptfigur. Permanent zwischen Genie und Wahnsinn pendelnd ist niemand vor Schäfers Zorn gefeit, er selbst sieht sich allerdings auch immer dem Druck seiner Vorgesetzten, allen voran des „bösen“ Innenministers ausgesetzt.
Haderer schreibt sehr flüssig, die Kapitel sind kurz gehalten und dafür, dass der Humor nicht zu kurz kommt, sorgen so manch hintergründige Blicke hinter die Fassade der Schickimicki- Stadt Kitzbühel sowie die verbalen Schlagabtausche zwischen Schäfer und seinem Assistenten Bergmann. Diese werden aber vor allem in den folgenden Bänden, „Ohnmachtspiele“ und „Der bessere Mensch“ vorangetrieben, in denen sich auch zeigt, dass die Figur des Major Schäfer nicht nur in seiner (und des Autors) Heimat Kitzbühel funktioniert, sondern auch in und um Wien bzw. Salzburg.
Vergleicht man Poznanski mit Haderer, dann fällt bei Beiden die außergewöhnlich originell konstruierte Handlung auf, unerwartetes aber schlüssiges Ende inbegriffen. „Fünf“ bietet mehr reine Spannung, während die Werke von Haderer mehr Witz enthalten - beide ragen jedenfalls weit aus dem Einheitsbrei an Durchschnittskrimis hervor, der jährlich auf den Markt geschwemmt wird.
Ursula Poznanski - Fünf
Wunderlich; € 15,40
Georg Haderer - Schäfers Qualen
DTV; € 9,20
Worüber sich der Specht wundert...
Die Rückseite dieses Buches bietet Superlativen über Superlativen: “Ein Höllenritt von einem Roman”, “Niceville ist mehr als ein Thriller” kann man da lesen, literarische Vergleiche mit Stephen King, Lee Child und Cormac McCarthy werden gezogen, ja sogar mit den Filmen von Quentin Tarantino und den Coen- Brüdern.
Soviel Lobhudelei macht ja schon stutzig und dass der Inhalt dem nicht standhalten kann, ist nur allzu logisch , denn dann müsste es sich ja eigentlich um ein “Jahrhundertbuch” handeln.
Die leichte Skepsis schlägt dann aber recht schnell zuerst in Verwirrung und dann mehr und mehr in Ärger um, wenn man versucht, dem völlig (w)irren Plot auch nur halbwegs zu folgen: Entführungen, Gerichtsprozesse, Verschwörungen, Morde, Banküberfälle, Polizisten, die Polizisten töten, verschlungene Familiengeschichten, gemixt mit einem Schuss Mystik und Fantasy - all das wird hier unter dem Deckmantel eines coolen Südstaaten - Gangsterromans zu einem trägen, völlig sinnlosen Mischmasch zusammengemixt.
Sprachlich gibt es natürlich auch das ein oder andere “Highlight”, z.B. auf Seite 145:
“Hätten diese Kunstwerke Kruzifixe gezeigt, die in Eimern voller Nashornscheiße steckten, oder wären darauf nackte, tote lesbische Nonnen zu sehen gewesen, die in Glasbehältern voller Formaldehyd schwammen, dann hätte sich die leitende Kuratorin der Tate Modern in ihrer Begeisterung vermutlich auf Donny Falcones Schoß gesetzt und ihm einen Lap- dance mit allen Schikanen verpasst.”
Soviel Lobhudelei macht ja schon stutzig und dass der Inhalt dem nicht standhalten kann, ist nur allzu logisch , denn dann müsste es sich ja eigentlich um ein “Jahrhundertbuch” handeln.
Die leichte Skepsis schlägt dann aber recht schnell zuerst in Verwirrung und dann mehr und mehr in Ärger um, wenn man versucht, dem völlig (w)irren Plot auch nur halbwegs zu folgen: Entführungen, Gerichtsprozesse, Verschwörungen, Morde, Banküberfälle, Polizisten, die Polizisten töten, verschlungene Familiengeschichten, gemixt mit einem Schuss Mystik und Fantasy - all das wird hier unter dem Deckmantel eines coolen Südstaaten - Gangsterromans zu einem trägen, völlig sinnlosen Mischmasch zusammengemixt.
Sprachlich gibt es natürlich auch das ein oder andere “Highlight”, z.B. auf Seite 145:
“Hätten diese Kunstwerke Kruzifixe gezeigt, die in Eimern voller Nashornscheiße steckten, oder wären darauf nackte, tote lesbische Nonnen zu sehen gewesen, die in Glasbehältern voller Formaldehyd schwammen, dann hätte sich die leitende Kuratorin der Tate Modern in ihrer Begeisterung vermutlich auf Donny Falcones Schoß gesetzt und ihm einen Lap- dance mit allen Schikanen verpasst.”

Donny Falcone ist übrigens ein Zahnarzt, der aufgrund erotischer Fotos narkotisierter Patientinnen auf seinem Behandlungsstuhl von dem Cop, der andere Cops auf Verfolgungsjagd von Bankräubern tötet, erpresst wird, einem ebenjener Bankräuber die Kugel aus der Brust zu holen, die dieser von seinem Komplizen verpasst bekommen hat, nachdem er selbst das Feuer auf diesen Komplizen eröffnet hatte…..alles klar?
Nein, weder Quentin Tarantino noch die Coens werden Interesse daran haben, dieser abstrusen Geschichte auch noch einen Platz auf der Leinwand zu bieten.
Carsten Stroud - Niceville
Dumont; € 20,60
Nein, weder Quentin Tarantino noch die Coens werden Interesse daran haben, dieser abstrusen Geschichte auch noch einen Platz auf der Leinwand zu bieten.
Carsten Stroud - Niceville
Dumont; € 20,60
Hinweise, Anregungen, etc. - Fragen Sie den Krimispecht 
KRIMISPECHT
