Rezept der Woche
Wöchentlich stellen wir Ihnen Rezepte aus unseren Lieblingskochbüchern vor:
GEBRATENE JAKOBSMUSCHELN AUF ORIENTALISCHEM BLATTSPINAT MIT KICHERERBSEN
Für 4 Personen

Für den Spinat:
400 g Babyspinat
2 Schalotten
2 – 3 EL mildes Olivenöl
50 ml Gemüsebrühe
mildes Chilisalz
Syrisches Spinatgewürz
(ersatzweise Kreuzkümmel und Knoblauch)
1 Spritzer Zitronensaft

Für die Jakobsmuscheln:
12 ausgelöste Jakobsmuscheln
1 – 2 TL braune Butter oder Olivenöl
mildes Chilisalz

Außerdem:
1 EL Butter
1 Handvoll gegarte Kichererbsen
1 – 2 EL Granatapfelkerne

Zubereitung:
1 Den Spinat verlesen, gründlich waschen und trocken schleudern. Die Schalotten schälen und in feine Würfelschneiden.
2 In einer Pfanne 1 bis 2 EL Olivenöl erhitzen und die Schalottenwürfel darin andünsten. Die Brühe und den Spinat dazugeben und 2 Minuten dünsten. Mit Chilisalz, Syrischem Spinatgewürz und Zitronensaft abschmecken und das übrige Olivenöl untermischen.
3 Für die Jakobsmuscheln eine große Pfanne mit dickem Boden bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Jakobsmuscheln trocken tupfen. Mit einem Pinsel die braune Butter in der Pfanne verteilen. Die Jakobsmuscheln darin auf beiden Seiten je etwa 1 Minute anbraten. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Muscheln in der Resthitze je nach Größe noch kurz nachziehen lassen. Mit Chilisalz würzen.
4 Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Kichererbsen darin erhitzen. Zum Schluss die Granatapfelkerne dazugeben.
5 Den Spinat auf vorgewärmte Teller verteilen, die Jakobsmuscheln darauf anrichten und die Kichererbsen mit den Granatapfelkernen darum herumstreuen.

Mein Tipp:
Als der Sagenheld Paris beurteilen musste, welche der drei Göttinnen Hera, Athene und Aphrodite die schönste sei,überreichte er der Siegerin einen Granatapfel. Der Mann wusste, was er tat: Kaum eine Frucht enthält so viele Stoffe, die die Gesundheit und auch die Schönheit vor den Angriffen schädlicher Substanzen bewahren. Um die festsitzenden Kerne aus der Frucht zu lösen, wird der Granatapfel am besten mit einem Messer quer halbiert.
Danach hält man jede Hälfte einzeln mit der Schnittfläche nach unten über eine größere Schüssel und klopft mit einem Kochlöffel rundum auf die Schale, bis sich nach und nach alle Kerne gelockert haben und in die Schüssel fallen.
Diese Kostprobe ist aus:
Alfons Schuhbeck - Meine Reise in die Welt der Gewürze
Zabert Sandmann; € 25,70


Spitzenkoch Alfons Schuhbeck nimmt seine Leser mit auf eine faszinierende Gewürzreise von Marrakesch über Damaskus und Beirut nach Jerusalem und Istanbul. In seinem neuen Kochbuch „Meine Reise in die Welt der Gewürze“ ist ihm eine einmalige Vermählung von arabischer Gewürzwelt und unserer heimischen Küchenkultur gelungen. Er vereint seine kulinarischen Inspirationen von Begegnungen mit Köchen, Händlern und Medizinern vor Ort mit seiner traditionellen Kochweise. Entstanden sind 150 neue Rezeptkreationen für Vorspeisen, Suppen, Fleisch, Fisch und Geflügel sowie schmackhafte Desserts und Gebäck. In einem eigenen Kapitel präsentiert der Sternekoch die Zusammensetzung und Bedeutung der Gewürzklassiker dieser Länder sowie seine - extra für dieses Buch - neu entwickelten Gewürzmischungen. Im Anschluss stellt er seinen Lesern die bekanntesten Rezepte des Orients in ausführlichen Step-by-Step-Anleitungen vor.

Darüber hinaus wird erstmals über die spannende, kaum bekannte Kulturgeschichte der Gewürze von den frühen Hochkulturen über das antike Griechenland bis hin zum Mittelalter erzählt. Gerade das in diesen Epochen entstandene und über Jahrhunderte weiter entwickelte alte Heilwissen über Gewürze wird in Alfons Schuhbecks neuem Buch erstmals neu dokumentiert.