"Deckel auf!" - das Kulturkistl ist für Sie geöffnet:
In seinem Inneren finden Sie jederzeit Interessantes aus den Bereichen von Oper und Konzert sowie Tanz und Theater. Natürlich sind auch noch weitere, vielfältige kulturelle Schmankerln in unserem Kistl verborgen.

Schauen Sie doch einfach mal hinein und stöbern Sie mit!

Der Sommer neigt sich seinem Ende zu, und somit gehen auch die SALZBURGER FESTSPIELE in die Endrunde



Eine Neuinszenierung von ‚Don Giovanni’ stand diesen Sommer ebenso wie ‚Il Trovatore’
auf dem Spielplan der Salzburger Festspiele.
Dabei kann sich natürlich auch die jeweilige Besetzung sehen und hören lassen.

Hierzu von mir folgende Empfehlungen:
Diese DVD mit Anna Netrebko und Placido Domingo unter der Leitung von Daniel Barenboim wurde in der Berliner Staatsoper aufgenommen und ist soeben erschienen.
Als Vergleich können Sie Placido Domingo in einer Aufnahme der Wiener Staatsoper aus dem Jahr 1978 hören. Hier allerdings als ‚Manrico’ mit Raina Kabaivanska unter
Herbert von Karajan.




1787 ist in Prag Lorenzo Da Ponte mit dem Libretto von ‚Don Giovanni’ beschäftigt. Die Uraufführung steht bevor. Mozart ist fleißig am komponieren. Am Abend entflieht er dem Trubel, legt sich die Karten oder spielt Billard und trinkt Wein.
Casanova ist in der Stadt, trifft seinen alten ‚Freund’ da Ponte - bei gutem und opulentem Essen lässt er sich einzelne Szenen der Oper schildern. Da Pontes Auslegung ist Mozart zu vulgär, jede der Sängerinnen möchte die schönste und wichtigste Arie singen. Es kommt zu Streitereien untereinander.
Casanova möchte der Oper ein fulminantes Ende bescheren.

Man hört beim Lesen direkt die einzelnen Arien – ein wahrer Genuss!

Hanns-Josef Ortheil - Die Nacht des Don Juan
btb; € 10,30



Als ‚klassische’ Aufnahme empfehle ich jene mit Eberhard Wächter, Joan Sutherland, Elisabeth Schwarzkopf und GiuseppeTaddei.

Sollten Sie damit noch nicht genug haben, auch diese drei Opern sind noch in Salzburg zu hören.





In Sachen Schauspiel hat man sich aus aktuellem Anlass an
‚Die letzten Tage der Menschheit’ herangewagt.
Sven Eric Bechtolf hat die komplette Fassung (5 Akte)
zur Aufführung gebracht.
Legendär war ja Helmut Qualtinger in diesem Stück.

Wer nicht nach Salzburg fährt,
kann sich diese Produktion auch ab dem 5.September
im Wiener Burgtheater ansehen.

Karl Kraus - Die letzten Tage der Menschheit
Suhrkamp; € 18,50
Nicht nur in der Oper hat man sich des ‚Don Juan’-Themas angenommen, auch auf der Theaterbühne konnte man Horvath’s Stück
sehen.

Ödön von Horvath - Don Juan kommt aus dem Krieg
Suhrkamp; € 7,20



------zu guter letzt gibt es auch noch einen Krimi….
Festspiele in Salzburg – über die Petersmühle in der Altstadt fließt blutrotes Wasser.
Zuerst glaubt man an einen PR-Gag für eine skandalöse Inszenierung der ‚Letzten sieben Worte’ .
Als jedoch ein paar Tage später eine Leiche am Mühlrad rotiert, ist die Kriminalpolizei gefordert. Die Ermittlungen beginnen. Wer hatte ein Mordmotiv – wie geht es im Theater weiter - lassen sich bei all dem Streß auch noch die privaten Probleme lösen?
Lassen Sie sich mit diesem Krimi nach Salzburg entführen!

Franz Zeller - Sieben letzte Worte
Droemer/Knaur; € 9,30

Im Mai ist der Tenor Jonas Kaufmann bei zwei Auftritten im Wiener Musikverein zu erleben



Erst vor Kurzem wurde in Graz seine CD ‚The VERDI – ALBUM’ vergoldet.

Auf dieser CD sind alle großen Verdi-Arien, zum Beispiel aus ‚Rigoletto’, ‚Luisa Miller’, sowie auch ‚La forza del destino’ vertreten.
Es ist eine Hommage an den großen Komponisten – sehr gut gelungen und wirklich hörenswert!






Auch mit seiner neuesten CD - ‚Schubert, Winterreise’ - ist er bereits auf Erfolgskurs.









Außerdem empfehle ich Ihnen für das kommende Feiertagswochenende:
Ricardo Muti ist im Musikverein sowohl bei einem Künstlergespräch, als auch am Dirigentenpult zu erleben.
"Ein Dirigent hat die Sänger nicht bloß zu begleiten, er hat gemeinsam mit ihnen Musik zu machen."
Ricardo Muti schreibt in diesem Buch über „seinen“ Verdi. Hier haben Sie Einblick in seine Sichtweise auf das Werk und dessen Interpretation.
Er stellt bei seiner Erarbeitung und Einstudierung nicht den Sänger, sondern das Werk selbst in den Vordergrund.
Verdi hat sich immer erst ganz genau mit dem Text auseinandergesetzt, damit die musikalische Umsetzung genau seinen Vorstellungen entsprach.
Genau diese Umsetzung im Sinne Verdis ist Ricardo Muti ein großes Anliegen.
Es ging Verdi nie darum, dass ein Sänger nur auf einen hohen Ton hinarbeitet, um diesen zu zelebrieren.Schon beim Lesen der ersten Seiten spürt man seine Verbundenheit mit dem großen Komponisten, und möchte sich am liebsten
sofort jede seiner gerade angesprochenen Werke anhören.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen, und bin mir sicher, so manchem von Ihnen ist es ähnlich ergangen wie mir : Sie konnten nicht umhin, sich auch gleich noch die ein oder andere Aufnahme anzuhören.


Riccardo Muti - Mein Verdi
Henschel Verlag; € 20,60

Ostern steht vor der Tür – die ersten Urlaubspläne werden geschmiedet....!



Hier von mir schon mal eine kleine Einstimmung.
Dieser schöne Bildband zeigt Ihnen alle großen Opernhäuser der Welt. - Natürlich auch die Wiener Staatsoper. Hier können Sie sich schon mal das Ziel für Ihren nächsten ‚Kulturtrip’ auswählen.


Guillaume de Laubier; Antoine Pecqueur - Die schönsten Opernhäuser der Welt
Knesebeck; € 51,40




Die ‚Edition Lammerhuber’ (2013 zum besten Fotobuchverlag Europas 2013 gekürt) hat in diesem Band Mal eine andere Sicht auf die Staatsoper geworfen.
Ob es die Hinterbühne oder die gewaltige Lichttechnik ist – hier entdeckt auch der wahre Opernkenner noch unbekannte Ecken.


ON STAGE Wiener Staatsoper
Edition Lammerhuber; € 59,-





Einer, der sowohl die Staatsoper, als auch die anderen großen Opernhäuser kennt, ist dieser Tage im Konzerthaus zu hören. ROLANDO VILLAZON.
Diese CD kann ich Ihnen nur ans Herz legen – egal, ob zum Nachhören, oder auch als ‚Ersatz’ für ein Live-Erlebnis.

In der Sonderedition bekommen Sie noch eine Bonus-CD mit Ausschnitten aus ‚Cosi fan tutte’ und ‚Don Giovanni’.




Bitte auch dem Osterhasen weitersagen – hier kommen auch noch ein paar Tipps fürs Osternest.


Auf dieser, soeben erschienenen CD lässt der Komponist und Musiker YANNI namhafte Stars wie
Renée Fleming, Placido Domingo, Placido Domingo jun., Rolando Villazon und Vittorio Grigòlo mit seinen größten Hits – teilweise mit neuem Text – antreten.








Ob Vivaldi, Bach oder Mozart – auf dieser CD ist für jeden Geschmack etwas dabei – ein schöner musikalischer Frühlingsgruß!









Auf diesen 3 CD’s sind alle Preisträger des ECHO KLASSIK 2013 vereint.
Sie hören unter anderem Elina Garanca, Rolando Villazon und Jonas Kaufmann.
Aber auch Andreas Martin Hofmeir auf seiner Tuba ist zu hören.

Cornelius Obonya und Haide Tenner - Kommen Sie bitte weiter vor
Er stammt wohl aus einer der bekanntesten Schauspielerfamilien. Schon seine Großeltern standen auf der Bühne. Mit seiner Mutter durfte er schon einige Male gemeinsam auf der Bühne stehen.
Nach einem Jahr am Reinhardt-Seminar verließ er dieses auch wieder.
Er lernte unter Anderem viel von Gerhard Bronner und Andrea Breth.
Danach folgten Ausflüge zu Film und Fernsehen.
Großartig auch sein Soloprogramm ‚Cordoba’. Einen Abstecher machte er auch zum Musical und spielte in ‚The Producers’.
Seit diesem Jahr kann man Ihn auf dem Domplatz in Salzburg als ‚Jedermann’ erleben.
Lesen Sie dieses Buch, es zeigt Ihnen die vielen Facetten dieses großartigen Schauspielers.

Cornelius Obonya und Heide Tenner - Kommen Sie bitte weiter vor
Amalthea; € 22,95




Als ‚Eröffnung’ für unsere Interviews, freue ich mich CORNELIUS OBONYA
begrüßen zu dürfen. Aktuell ist er in Salzburg als ‚JEDERMANN’ zu sehen – im Herbst erscheint die Biographie „Kommen Sie bitte weiter vor“ (Amalthea Verlag)


*) Herr Obonya, im Herbst erscheint Ihr Buch – wie kam es dazu?

Relativ einfach, Haide Tenner hat mich angesprochen, ich habe gesagt, ich fühle mich sehr geehrt – das machen wir. Es geht hauptsächlich um meinen Beruf und wie es so ist, in ihm. Ein paar biographische Details sind natürlich auch dabei.

*) Lernen wir den ‚privaten’ Cornelius Obonya kennen, oder gehen Sie mehr auf das Theater und Ihre bisherigen Rollen ein?

Eine Mischung – eher theaterlastig – aber auch mit privatem.

*) Die Premiere vom ‚Jedermann’ liegt bereits hinter Ihnen – Sie war sehr gelungen – und ist auch vom Publikum gut aufgenommen worden. Für diejenigen, die noch nicht die Möglichkeit hatten, eine Vorstellung zu sehen, welche Neuerungen erwartet das Publikum?

Das Regieteam Julian Crouch & Brian Mertes hat gewollt, daß die Figur des ‚Jedermann’ wieder so, wie es der Untertitel ‚Das Spiel vom Sterben des Reichen Mannes’ bereits aussagt, dargestellt wird: Nicht als ‚Superverbrecher’, sondern als gedankenloser und rücksichtsloser Genießer, der mit Geld umgehen kann, das ‚richtige Händchen’ dafür hat. Aber: Wenn einer arm ist – selber Schuld.

Es wurde bewusst ein Rückgriff auf die Grundausrichtung Max Reinhardt’s gemacht, ohne ihn kopieren zu wollen. Mit einem genaueren Blick auf die Bildgewalt im Stück, auch musikalisch wurde neu nachgedacht. Es war als ‚Erbauungsstück’ eigentlich nur für die Eröffnungssaison 1920 gedacht und nicht als der ‚Traditionsklotz’, der es dann wurde.

*) Mich würde interessieren – haben Sie Nicholas Ofczarek in dieser Rolle gesehen?

Ja, ich habe Ihn gesehen, allerdings nur im Fernsehen.

*) Was unterscheidet Ihrer Beider Darstellung?

Das kann ich nicht beurteilen, und kann nicht viel dazu sagen. Da müsste sich jeder selbst ein Bild machen.

*) Was stand für Sie bei der Einstudierung der Rolle im Vordergrund – was wollen Sie dem Publikum vermitteln?

Wie schon gesagt, die Gedankenlosigkeit. Wenn man reich ist, es einem selber gut geht, man seine Schäflein im Trockenen hat, und wenn einer arm ist, was geht es mich an, selber Schuld, lasst mich in Ruhe. Und Gott sagt: So geht es in der Welt nicht weiter.

*) Was war die größte Herausforderung an Sie? Haben Sie Vergleiche mit früheren Darstellern gezogen, oder sind Sie ganz unbefangen an die Rolle gegangen?

Ich habe mir alle Aufnahmen angeschaut, derer ich habhaft werden konnte. Live habe ich nur Helmut Lohner gesehen. Mir da etwas abzuschauen, da bin ich mir nicht zu schade. Zu sehen, was gefällt mir da – ein paar Aspekte herauszuarbeiten - ohne sie zu kopieren.

*) Nach Ihrem Soloprogramm ‚Cordoba’ und dem Ausflug ins Musical mit den ‚Producers’, welche neue Herausforderungen würden Sie reizen?

Jede Herausforderung die mir Freude bereiten kann, und wo ich, mit hoffentlich wachem Blick, auch was lernen kann.

*) Welche Pläne gibt es für die neue Spielzeit? In welchem Stück können wir Sie sehen?

Ich spiele weiterhin in ‚Der Alpenkönig und der Menschenfeind’ im Burgtheater. Am 16.Oktober gibt es im Stadttheater Walfischgasse die Premiere von ‚C(R)ASH’ von Rupert Henning. Meine Frau, Carolin Pienkos führt Regie. Mit Claudia Kottal, Stefano Bernardin un mir.(Anm.: www.stadt-theater.at)

Vielen Dank, daß Sie sich die Zeit für das Interview genommen haben. Ich
wünsche Ihnen noch alles Gute für die letzten Vorstellungen in Salzburg.

Außerdem freuen wir uns, Sie mit Ihrer Biographie ‚Kommen Sie bitte weiter vor’ zu einer Signierstunde, am 20.Dezember um 17Uhr bei Frick am Graben begrüßen zu dürfen.


Che gelida manina!


Welcher Opernfan freut sich bei diesen Worten nicht auf eine ‚La Boheme’? In der Staatsoper können Sie Angela Gheorgiu und Vittorio Grigolo (er gibt am Haus sein Rollendebut als Rodolfo) erleben.

Um die Oper‚vom Grunde auf zu kennen, sollten Sie aber erst die Romanvorlage gelesen haben.

Bei Murger erfahren Sie, wie sich die drei Protagonisten kennengelernt haben, und wie es sich so zur Zeit der ‚Boheme’ in Paris zugetragen hat.


Giacomo Puccini - La Boheme
Reclam; € 2,50

Henri Murger - Die Boheme
Europäischer Literaturverlag; € 29,80



Meine CD – Empfehlungen für Sie:
Auf dieser CD finden Sie einen Querschnitt der italienischen Oper. Unter Anderem auch einen Titel aus ‚La Boheme’.




Als klassische Aufnahme sollten Sie sich die Aufnahme mit Mirella Freni und Luciano Pavarotti anhören.

Sowohl Burgtheater wie auch die Staatsoper boten zum Saisonstart jeweils eine Premiere.

„Sein oder Nichtsein – das ist hier die Frage“… hieß es im Wiener Burgtheater, wo August Diehl als ‚Hamlet’ prälierte. Als Übernahme von den Salzburger Festspielen zeigte man Johann Nestroy ‚Der böse Geist Lumpazivagabundus’




In der Staatsoper bekam man nach langer Zeit wieder Giacomo Puccini’s Oper „La fanciulla del West“ zu sehen. Jonas Kaufmann als Dick Johnson (Ramerrez) sang seine erste Premiere im Haus am Ring - an seiner Seite Nina Stemme – unter der Leitung von GMD Franz Welser - Möst.
Um die Oper ‚nachklingen’ zu lassen, empfehle ich Ihnen diese Aufnahme mit Mara Zampieri und Placido Domingo.

Wenn Sie allerdings mehr von Jonas Kaufmann hören wollen, dann können Sie das mit ‚The best of Jonas Kaufmann’ tun. – Auf dieser CD finden Sie zum Beispiel Puccini (keine ‚La fanciulla del west’), sowie Verdi, Wagner und auch Mozart.

Diese CD sollten Sie sich unbedingt anhören, damit Sie sich selbst ein Bild über die Bandbreite seiner stimmlichen Vielfalt machen können.

Die neue Spielzeit hat bereits begonnen!

Damit Sie gut vorbereitet in die nächste Saison starten können, stelle ich Ihnen ein paar nützliche Begleiter dafür vor.


Ob es Sie in der kommenden Saison in die Oper oder auch ins Theater zieht, in diesen beiden Büchern bekommen Sie eine Einführung in die wichtigsten Werke. Mit vielen Bildern, übersichtlich gestaltet, sind sie auch als ‚Einsteigerlektüre’ bestens geeignet.







50 Klassiker - Theater
50 Klassiker - Oper
Gerstenberg; je € 20,50




Mit dem Jago in ‚Othello’ gibt Dmitri Hvorostovsky bei uns sein Rollendebut – José Cura singt den Othello. Dafür sollten Sie sich schon mal einlesen, damit Sie dann nicht beim Mitlesen abgelenkt werden.

Sollten Sie es sich lieber mit einer CD daheim gemütlich machen wollen – auch da habe ich etwas für Sie:

*) José Cura, Verdi Arias
*) Dmitri Hvorostovsky, Verdi Arias

Sie haben die Wahl zwischen Tenor und Bariton – beides hörenswert!





In der Staatsoper gab es eine große Benefizgala von José Carreras, deren Erlös seiner Leukämiestiftung zu Gute kam. Im Anschluß an selbige bekam er den Ehrenring der Wiener Staatsoper verliehen.

Wir gratulieren ganz herzlich!

Wer mehr über sein Leben erfahren möchte, kann dies im Buch ‚Aus vollem Herzen’ tun.




José Carreras - Aus vollem Herzen
btb; € 12,40



Im Theater an der Wien können Sie dieser Tage Edita Gruberova
in ‚Drei Königinnen’ erleben. Es sind die Schlussszenen aus ‚Maria Stuarda’, ‚Anna Bolena’ und ‚Roberto Devereux’.

Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

JEEEEDERMAANN!!!

Es ist soweit - Sommer - Sonne - Salzbug - ein neuer Jedermann



Diesmal stelle ich ihnen einen neuen Führer durch die Stadt, einen Krimi und auch eine CD vor...


Stefan Spath - 111 Orte in Salzburg die man gesehen haben muss
Sie glauben, in Salzburg schon alles zu kennen – dann werfen Sie doch mal einen Blick in dieses Buch.

Orientieren Sie sich doch einmal an den großen Literaten. Haben Sie zum Beispiel schon die Stefan Zweig Villa auf dem Mönchsberg, oder das Stefan Zweig Center auf dem Kapuzinerberg besucht? Kennen Sie Georg Trakl’s Geburtshaus? Auch für Thomas Bernhard gibt es eine Gedenktafel. Sie erfahren aber auch, wo Sie die „echten“ Salzburger Mozartkugeln erstehen können, oder aber auch, wo noch Regenschirme von Hand gefertigt werden. Ich glaube, Sie werden noch einige ‚Schmankerln’ für sich entdecken – es ist sicher für jeden etwas dabei.

Emons; € 15,40





Ingrid J. Poljak - Bildermord
Festspielzeit in Salzburg.
Intrigen – Kunstraub – Fälschungen! Das alles wird zu einem spannenden Krimi gemischt.

Henri, ein ehemaliger Comic-Zeichner, wurde als Kulissenmaler bei den Salzburger Festspielen engagiert. Auf den Kulissen hat er seine Ex-Frau Valentina verewigt, was in einem Streit mit ihr endet. Ist sie doch auch die Regieassistentin der diesjährigen Produktion. Zuvor wird noch seine Nachbarin ermordet – er gerät unter Mordverdacht. Auch erhält er in seinen eigenen vier Wänden Besuch von einem Mann, der eine Kopie eines Schiele-Bildes in Auftrag geben möchte – wofür er Henri als geeignet befindet.
Irgendwie scheint sich alles gegen ihn verschworen zu haben. Jemand muss Wind von seiner kriminellen Vergangenheit bekommen haben, gerade zur ungünstigsten Zeit - wird er doch als neuer Chef seiner Abteilung gehandelt.

Dieser Krimi gibt viele Einblicke hinter die Kulissen des Festspielhauses, und man kann vielen unterschiedlichen Handlungen folgen, die einzelnen Puzzleteile zusammenfügen, um dann diesen Mordfall zu lösen. Ein sehr spannender Krimi!

Berenkamp; € 12,50




Cecilia Bartoli - Norma
Vielleicht hatten Sie ja schon das Glück, diese Produktion bereits zu Pfingsten in Salzburg sehen und hören zu können. Jetzt haben Sie bei den Festspielen die Möglichkeit. Diese CD wurde im Studio produziert und sollte in keiner Klassik-Sammlung fehlen.

Universal Music; € 33,90





Wenn Sie noch den einen oder anderen Klassiker „vertiefen“ wollen – hier eine kleine Auswahl für die Handtasche, oder auch einfach als Lektüre für zwischendurch.

In der Staatsoper können Sie dieser Tage wieder Klassik vom Feinsten erleben. Zu diesen ‚Gustostückerln’ der Opernliteratur habe ich ein paar Empfehlungen bereit:

*) CD Peter Tschaikovsky - Eugen Onegin (Focila/ Borodina/Shikoff/Hvorostovsky)

*) Peter Tschaikovsky - Eugen Onegin
Reclam; € 2,20

*) Puschkin - Eugen Onegin
Der Briefroman ist die literarische Vorlage zur Oper.
Manese; € 18,40

*) CD "Anna - The best of Anna Netrebko"


*) CD Jules Massenet -Werther (Alagna/Gheorgiu/Hampson/Petibon)

*) Johann Wolfgang von Goethe - Die Leiden des jungen Werther
Insel TB

Der neue Wien-Krimi aus dem Gmeiner Verlag passt diesmal optimal zum aktuellen Spielplan.
Nächste Woche gibt man an der Wr.Staatsoper die ‚La Traviata’ (mit Rolando Villazon) - aus diesem Grund habe ich für Sie die literarischen Zutaten gemixt.


Rupert Schöttle - Hausmaestro
In der Wiener Staatsoper steht die Neuinszenierung der ‚La Traviata’ vor der Türe.
Pedro Marechal, der eigentlich die Aufführungen dirigieren sollte, mußte aus gesundheitlichen Gründen leider kurzfristig absagen. An seiner Stelle übernimmt Magnus Maurer nun die ehrenvolle Aufgabe. Die Premiere sollte diesmal auch weltweit in die Kinos übertragen werden.

Auch Bezirksinspektor Walz stellte sich für dieses Ereignis schon in aller Früh bei den Theaterkassen für ein Ticket an, da seine Freundin ein großer Fan des Maestros – den diese als den größten Dirigenten seit Karajan hält, ist.

Schon der nächste Einsatz ruft die beiden Kommissare in eine Wohnung nahe der Strudlhofstiege.
Das Erstaunen ist groß, handelt es sich bei dem Ermordeten doch um keinen geringeren als den Dirigenten Maurer.
Dieser wurde mit einer Garotte erdrosselt.
Die Liste der Verdächtigen ist groß, war er doch nicht bei jedermann beliebt. Da allerdings Walz früher selbst als Statist in der Staatsoper tätig war, kommt er auch mit ehemaligen Kollegen schnell ins Gespräch.

Ein sehr gut recherchierter Krimi, nicht nur für Opernfans eine spannende Lektüre!

Gmeiner; € 12,40





Giuseppe Verdi - La Traviata
Reclam; € 2,50














Manuel Brug - Rolando Villazon-Die Kunst, Tenor zu sein (Ein Porträt)
Dieses Porträt gibt einen Überblick von seinen Anfängen in Mexiko, seinen Erfolg in der Salzburger ‚La Traviata’ – berichtet aber auch über seine Krise und den Neuanfang.

Henschel; € 10,20

Wir schreiben das Jahr 2013 – und ich hoffe, auch Sie haben im neuen Jahr wieder Lust auf Kultur!

Für alle, die den Jahreswechsel noch mal nachklingen lassen wollen, hier eine kleine Auswahl von mir.
Franz Welser-Möst - Neujahrskonzert 2013 CD
Die aktuelle Aufnahme, zum zweiten Mal unter der Leitung von Franz Welser-Möst, bietet einige Überraschungen. Er ehrt auch die diesjährigen Jubilare Verdi und Wagner.

Auf der in Kürze erhältlichen DVD erleben Sie dann auch noch den Pausenfilm und die Balletteinlagen – ein wahrer Augen-und Ohrenschmaus!




philBlech CD
Die musikalische Untermalung zum Pausenfilm – ein bunter Mix aus Blechbläsern der Wiener Philharmoniker. – Die andere Seite des berühmten Orchesters.









Franz Welser-Möst - Kadenzen (Notizen und Gespräche)
In seinen Gesprächen mit Wilhelm Sinkovicz, bekommen Sie teilweise sehr persönliche Einblicke in seine Probenarbeit und künstlerische Ansichten.

‚Ideal ist es, wenn ein Orchester erkennt, daß die Arbeit viele schöne Blüten treibt, sobald man sich selbst zurücknimmt’ (Zitat aus seinem Buch)

Styria; € 24,90








Thielemann,Beczala,Staatskapelle Dresden - Happy New Year- Operettengala aus Dresden
Genießen Sie zur Abwechslung einmal ein Konzert aus Dresden.
Christian Thielemann und Piotr Beczala begrüßen das neue Jahr mit Operettenklängen.

Ich möchte hier jetzt schon mal auf das kommende ‚Verdi-Jahr’ vorgreifen, und ein paar Highlights hervorheben.


CD – Forever Domingo
Diese CD beinhaltet ein so genanntes „best of“ – unbedingt anhören!
Giuseppe Verdi - Aida (Dt./Ital.)
Reclam; € 2,90

in den Filialen Kärntner Straße und Graben erhältlich:
Giuseppe Verdi - Simon Boccanegra (Dt./Ital.)
Reclam; € 3,10














Lea Singer - Verdis letzte Versuchung
In diesem Roman geht es um die Jahre 1868 bis 1879. Verdi komponiert die Aida-Premierenvorbereitung – Teresa Stolz singt die Titelpartie. Sie nimmt auch eine besondere Rolle in seinem Leben ein - steht in stetem Kontakt mit ihm und seiner Frau.
Als er nach dem Tod von Manzoni ein Requiem zu dessen Ehren komponiert, das auch an der Wiener Hofoper aufgeführt wurde, ist die Stolz Verdis Wunschbesetzung.
Ein sehr gut gelungener, biographischer Roman.

Edition Elke Heidenreich - C.Bertelsmann; € 20,60







CD - Villazon singt Verdi
„To perform Verdi is to perform variations on the eternal melody of the human soul“ – Rolando Villazons Hommage an Giuseppe Verdi!
Ein interessanter Querschnitt durch Verdis Schaffen garantiert Hörgenuß auf höchstem Niveau – ich kann Ihnen diese CD nur wärmstens empfehlen!



All diese großen Persönlichkeiten geben sich in Wien ein ‚Stelldichein’……und Sie können über sie nachlesen bzw. nachhören…


Ben Becker - Na und, ich tanze
Mit vielen Vorurteilen behaftet – den passenden Titel ‚Na und, ich tanze’ gut gewählt – schreibt Ben Becker hier über sein bisheriges Leben.
Er gewährt uns Einblicke in seine Kindheit und Jugend, die Anfänge seiner Schauspielerkarriere und vieles mehr.
Wer dieses Buch gelesen hat, bemerkt spätestens dann, um welch sensiblen Schauspieler es sich hier handelt.
Für mich war es eine Freude, dieses Buch zu lesen – es ist sehr persönlich geschrieben und man lernt hier den ‚wahren Ben Becker’ kennen.

Droemer Knaur; € 23,70


Ursula Magnes - Angelika Kirchschlager (Liederreisebuch)
Angelika Kirchschlager reist dieses Jahr mit ihrem Liedprogramm durch Österreich.

Die Autorin folgt ihren Spuren – blickt zurück auf die Anfänge ihrer Karriere – gibt private Einblicke.

Gut in einzelne Kapitel gegliedert, mit Bildern komplettiert. Dem Buch beigelegt ist auch eine CD mit Musikstücken der Liederreise.

Styria; € 29,99



Michael Heltau - Auf d’Nacht, Herr Direktor
Wie schon der Untertitel ‚Moment aus dem Milieu’ sagt, hält man hier einen sehr schönen Bildband in Händen – mit Texten von Michael Heltau selbst ergänzt. Auf diese Momentaufnahmen kann sich ein jeder Fan freuen.

Styria; € 29,99





Thomas Voigt - Jonas Kaufmann
‚Ein Sänger ganz nach meinem Herzen’ – so schreibt Placido Domingo in seinem Vorwort – und erklärt wie man den Spagat zwischen Schubert und Wagner mühelos bewältigen kann.
Es geht unter anderem um sein Rollendebut an der Met in ‚La Traviata’, seine Liebe zur Musik – die schon in früher Kindheit von seinem Großvater geweckt wurde, und den Rückhalt in seiner Familie.
Auch Kollegen kommen zu Wort.

Thomas Voigt - Jonas Kaufmann
Henschel; € 20,50

Für alle, die keine Karte mehr bekommen konnten – hier zum Nachhören in den eigenen vier Wänden :
Jonas Kaufmann - ‚Schubert Die schöne Müllerin’
Jonas Kaufmann - ‚Romantic Arias ‚
(beide als CD erschienen)
Patricia Petibon - Nouveau monde
Die neueste CD der französischen Sopranistin entführt uns diesmal in die Barockmusik.
Der Bogen spannt sich von Händel über Purcell und Rameau – begleitet vom La Cetra Barockorchester Basel.
Meiner Meinung nach eine sehr gelungene Aufnahme.

Für alle diejenigen, denen nicht nach Barockmusik ist, empfehle ich die CD ‚Melancholia’ – Spanische Lieder und Arien

CD; Deutsche Grammophon

Donna Leon - Himmlische Juwelen
Nein, kein neuer Brunetti! Diesmal widmet sich Donna Leon ihrer zweiten großen Leidenschaft – der Barockmusik.
Sie begibt sich auf die Spuren des italienischen Komponisten Agostino Steffani –
dessen Lebensweg von einer promovierten Musikwissenschaftlerin anhand des Inhaltes von zwei geheimnisvollen Truhen mühsam recherchiert wird.
Schließlich und endlich wollen wir doch alle das Geheimnis der ‚himmlischen Juwelen’ ergründen.
Da kann ich nur sagen – lesen Sie dieses Buch – und hören die passende CD "Cecilia Bartoli – Mission".

Diogenes; € 23,60

Die Sommerpause ist vorbei, die Theater haben die neue Saison bereits eröffnet.

Damit auch jeder gut vorbereitet sein kann – von mir hier eine
„klassische Grundausstattung“ :

Reclam Opernführer
Reclam Schauspielführer
Reclam Konzertführer
Reclam Ballettführer








Falls Sie sich schon auf ein ‚Wiederhören’ mit Roberto Alagna gefreut haben – kein Grund auf den Hörgenuß zu verzichten – seine zuletzt erschienene CD ‚Pasión’ kann zwar keinen Opernbesuch ersetzen, ist aber in jedem Fall mal eine Abwechslung zum üblichen Programm.










Das Staatsballett eröffnet die Saison mit ‚Romeo und Julia’ .
Der Bildband ‚)(E)motion’ mit einem Vorwort von Manuel Legris begleitet das Ensemble sowohl bei den Proben, als auch hinter den Kulissen und lässt hinter den Vorhang schauen. Man hält hier einen sehr gut gelungenen Bildband in Händen, der das Herz jedes Ballettfans höher schlagen lässt!

Manuel Legris - (E)motion
Edition Lammerhuber; € 59,00








Sergej Prokofjev - Der wandernde Turm (Die Erzählungen)
Man kennt ihn als Komponisten – unter anderem von ‚Peter und der Wolf’ und
‚Romeo und Julia’ .
Hier entdeckt man noch ein anderes Talent – seine märchenhaft, phantastische Erzählkunst.
Man folgt dem Eifelturm auf seiner sehnsüchtigen Wanderung nach Babylon, begleitet einen Uhrmacher ins Jenseits, begibt sich mit einem Fliegenpilz in märchenhafte Welten und vieles mehr .
Tauchen Sie doch einfach mal in die Geschichten ein, und lassen sich verzaubern!

Sergej Prokofjev - Der wandernde Turm
Bertelsmann; € 20,60






Wer sich lieber dem Schauspiel widmet, kann sich auch die ‚Shakespear’sche’ Variante im Burgtheater anschauen.

William Shakespeare - Romeo & Julia
Reclam; € 2,70






Die CD’s finden Sie in unseren Filialen Kärntner Straße, Graben und Höllrigl (Salzburg)

Nun heißt es, sich für diesen Sommer schön langsam von den Festspielen zu verabschieden.
Wir wollen das mit einer Reminiszenz an Salzburgs großen Sohn tun.


Ouverture Eva Baronsky, Herr Mozart wacht auf

1.Akt Manfred Baumann, Zauberflötenrache

2.Akt Rees, Mozarts letzte Arie


Zum Ausklang offeriere ich einen Ohrenschmaus:

CD - Mozart 'Don Giovanni' aus Baden-Baden




Eva Baronsky - Herr Mozart wacht auf
Mozart liegt auf dem Sterbebett – das Requiem, natürlich noch nicht vollendet.
Als er erwacht, findet er sich in einer Welt wieder, die nicht die seine ist. Keine Pferdefuhrwerke, die Musik kommt von silbernen
Scheiben....
Er ist im 21.Jahrhundert erwacht – und das bringt natürlich einige Probleme mit sich.
Keine Wohnung, kein Geld – seine gesamte Familie ist tot.
Außerdem muß er ja noch sein Requiem zu Ende bringen.

Ein sehr gelungenes Buch, unbedingt lesen!!

Eva Baronsky - Herr Mozart wacht auf
Aufbau; € 9,30



Manfred Baumann - Zauberflötenrache
Martin Merana ermittelt wieder!
Ganz Salzburg ist im Premierenfieber. Anabella Todorova – gefeierter Opernstar – soll mit ihrer Paraderoller der ‚Königin der Nacht’, die ‚Zauberflöte’ zum diesjährigen Festspielhighlight machen.
Doch die Premiere wird gleich zu Beginn von demonstrierenden Naturschützern unterbrochen. Im Zweiten Akt kommt es dann zum Unglück – die Todorova bricht zusammen und ist tot.
Warum mußte sie sterben, was hat es außerdem mit den gefälschten Geigen auf sich. Sollte hier etwas vertuscht werden?
Fragen über Fragen, die das Team um Hauptkomissar Merana wiedermal hervorragend zu einer positiven Lösung des Falles entschlüsselt.

Ein wirklich gelungener Krimi, man folgt den Personen begeistert durch Salzburg und freut sich schon auf den nächsten Fall.

Manfred Baumann - Zauberflötenrache
Gmeiner; € 12,30


Matt Beynon Rees - Mozarts letzte Arie
Mozarts Schwester, Maria Anna – genannt Nannerl reist nach dessen Tod nach Wien.
Sie möchte den Gerüchten um die Todesursache ihres Bruders nachgehen.
Man munkelt viel, von Vergiftung ist die Rede.
Außerdem stellt sich die Frage, inwieweit die Freimaurer darin involviert sind. Haben Sie seinen Tod veranlasst?

Was spielt ‚die Zauberflöte’ für eine Rolle? Ist sie des Rätsels Lösung?
Nannerl gerät dadurch natürlich selbst auch in Gefahr.

Sie begegnet ihrer Schwägerin, Emanuel Schikaneder, und vielen Zeitgenossen, denen ihre Neugierde nicht immer gefällt.
Viele Jahre später übergibt sie ihrem Neffen am Sterbebett ihr damaliges Reisetagebuch.

Ein sehr spannend geschriebener, historisch fundierter Kriminalroman.

Matt Beynon Rees - Mozarts letzte Arie
C.H.Beck; € 18,50


CD "W.A. Mozart - Don Giovanni (Deutsche Grammophon)
Die aktuelle Aufnahme aus dem Festspielhaus Baden-Baden vom Juli des heurigen Jahres in Starbesetzung ist ein wahrer Genuß!
Als Don Giovanni überzeugt einmal mehr Ildebrando D’Arcangelo. Er steht gemeinsam mit Diana Damrau als Donna Anna , Joyce Didonato als Donna Elvira und Rolando Villazon als Don Ottavio, (um nur einige zu nennen) auf der Bühne.
Im August schaut alles nach Salzburg und Bayreuth ...
wir auch!


Als „Festspiel-Aperitiv“ serviere ich Ihnen (zur gemütlichen Vorbereitung während der Zugfahrt nach Salzburg):

Herbert Rosendorfer - Salzburg für Anfänger
DTV; 8,20

Als Einstimmung für die Festspiele (das geht sich noch zwischen Bahnhof Attnang-Puchheim und Salzburg Hbf aus):

Hugo von Hofmannsthal „Jedermann“ Reclam
Giacomo Puccini,“La Boheme“ ital-dt Reclam

Damit Sie sich auf der Bahnfahrt gleich auf die Vorstellung vorbereiten können...


Für den Genuß daheim …

CD „Anna Netrebko – best of“ bzw. „The russian album“


… oder für den gemütlichen Sommerabend

Sommernachtskonzert Schönbrunn 2012 / Dudamel
(gibt es auch auf DVD)

Für alle die lieber in Wien bleiben:
Ioan Holender - Ich bin noch nicht fertig
Dominique Meyer - Szenenwechsel Wiener Staatsoper
Der eine hat nach 19 Jahren abgedankt – war nicht bei allen beliebt, bekommt durch das Buch vielleicht mehr Sympathien. Auf alle Fälle lesenswert.
Als Ergänzung sollte man mit seinem Nachfolger anschließen, der seinen Werdegang beschreibt, welcher ihn schließlich an die Wiener Staatsoper geführt hat.
Opernliebhaber – und solche die es noch werden wollen, sollten beides lesen, um einen Einblick zu bekommen.

Ioan Holender - Ich bin noch nicht fertig; Zsolnay, € 20,50
Dominique Meyer - Szenenwechsel Wiener Staatsoper; Styria, € 24,95
Joachim Meyerhoff - Alle Toten fliegen hoch
Joachim Meyerhoff, vielen vielleicht auch als Burgschauspieler bekannt, berichtet hier über sein Austauschjahr in Amerika.

Um diese Chance zu bekommen, beschrieb er sich als naturliebenden, die Kleinstadt liebenden Jungen, der sich nichts sehnlicher wünscht, als im Basketballteam aufgenommen zu werden.
Er landet buchstäblich in der ‚Pampa’ und muß im fernen Amerika den Verlust seines Bruders in Deutschland verkraften.
Er stürzt sich ins Basketballtraining - und kehrt nach einem Jahr, um viele Erfahrungen reicher – nach Hause in Deutschland zurück.

Ein sehr flüssig geschriebenes, sehr persönliches Buch.

Kiepenheuer & Witsch; € 19,50
Lesetipps:
Brigitte Bühler - Tod in Bayreuth
Hauptkommissar Georg Vanderdele ermittelt rund um den ‚grünen Hügel’ , um eine Serie von gefährlichen Brandanschlägen aufzuklären. Wer schreckte auch nicht vor Mord zurück?
All diesen Fragen wird mit Hilfe einer Musikwissenschafterin auf den Grund gegangen und fieberhaft recherchiert.
Ein sehr spannender Krimi, der auch nicht eingefleischte Wagnerianer begeistern wird.

Emos Verlag, € 11,30
Manfred Baumann - Jedermanntod
…am Morgen nach der „Jedermann“-Premiere wird der „Tod“ erdolcht auf der Bühne vor dem Dom aufgefunden…..
Martin Merana ermittelt in Salzburg während der Festspielzeit. Von einem Kenner des Metiers gut recherchiert.
Ein spannender Krimi um das Spiel vom Sterben des reichen Mannes.

Gmeiner, € 12,20

Manfred Baumann bei Frick am Graben
-> zur Veranstaltung
Hinweise, Anregungen, etc. - Ab ins Kistl damit.