Unsere Veranstaltungen

Nitzberg liest Bulgakow III: 'Die Verfluchten Eier'
Frick International
02.09.2014, 19:00 Uhr


Michail Bulgakows und Alexander Nitzbergs dritter Streich: Eine beißende Satire mit bizarren Science-Fiction-Auswüchsen, die ein weiteres Mal zeigt, wie erschreckend aktuell Bulgakows Texte auch beinahe 100 Jahre nach ihrem Entstehen noch sind.
Professor Pfirsichow, an der Moskauer Universität eine echte Institution auf dem Gebiet der Zoologie, macht bei seinen Forschungen eine zufällige Entdeckung: einen "roten Strahl", der auf alles, was von ihm bestrahlt wird, eine enorm wachstumsbeschleunigende Wirkung zu haben scheint.Angesichts katzengroßer Frösche im Labor bleibt der bahnbrechende Fund nicht lange im Verborgenen: Schon bald entwendet man Pfirsichow seine Gerätschaften und der noch unerprobte Strahl wird fahrlässig eingesetzt: Denn statt der eigentlich vorgesehenen Hühnereier, die mit seiner Hilfe vergrößert und gegen den Hunger auf Moskaus Straßen verwendet werden sollen, lässt ein ebenso skrupel- wie ahnungsloser Funktionär große Mengen Reptilieneier bestrahlen Michail Bulgakow schrieb Die verfluchten Eier 1925 während Stalin im Machtgefüge der Sowjetunion unaufhaltsam aufstieg, entwarf der dem späteren Diktator verhasste Schriftsteller eine bizarre Zukunftsvision (die Erzählung spielt im Jahr 1928), in der ein vermeintlicher "Lebensstrahl" schauderhafte Folgen hat und eine Armee riesenhaft mutierter Schlangen und Echsen Moskau bedroht.In Alexander Nitzbergs Neuübersetzung nach Meister und Margarita und Das hündische Herz widmet er sich zum dritten Mal einem Werk von Bulgakow kommt der gesamte Reichtum der Sprache des russischen Jahrhundertautors zur Geltung. Ein Buch, das Witz und Galle spuckt.

Michail Bulgakow - Die Verfluchten Eier
Galiani; € 17,50

Auswärtsspiel
Flohmarkt Schottentor
02.09. - 04.09.2014

Signierstunde - Rolando Villazón
Frick am Graben
06.09.2014, 17:30 Uhr


Der Clown Macolieta lebt in einer rigorosen Unordnung mit seinen Büchern, aufziehbaren Blechfiguren, Schminktöpfen, Jonglierbällen, einer Sonnenblume als einziger Pflanze und einer Spinne als Haustier.
Er war in die Clownin Sandrine verliebt, doch er traute sich nicht, ihr das zu sagen. Jetzt ist sie weg, und Macolieta sehnt sich nach ihr. Seine Kunststücke zeigt er bei Kindergeburtstagen, zu denen er mit seinen zwei Freunden Max und Claudio in einem kleinen gelben Auto fährt, in dem "Yellow Submarine" von den Beatles läuft.
Abends spielt er Schach in einer Bar, und wenn er allein ist, schreibt er in sein blaues Buch über sein Alter Ego, den Clown Balancín. Der hat alles, was ihm fehlt: Geld, Erfolg, ein Publikum, das ihn feiert, eine Frau, die ihn liebt.
In einem phantasievollen ironischen Gedankenspiel werden die beiden Lebensläufe immer stärker ineinander verwoben, bis Balancín aus dem Buch heraus ins Dasein tritt.

Was ist die Wirklichkeit? Das, was wir uns vorstellen, oder das, was wir leben? Mit Poesie, Humor und philosophischem Witz führt uns Rolando Villazón in eine Welt der unbegrenzten Möglichkeiten, voller Zauber und Magie. Und am Ende ist jedes Leben ein Kunststück.

Rolando Villazón - Kunststücke
Rowohlt; € 20,60

Auswärtsspiel
Flohmarkt Schönbrunner Straße
11.09. - 12.09.2014

Marie-Theres Stremnitzer - Angezogen wäre das nicht passiert
Frick am Graben
12.09.2014, 19:00 Uhr


Luisa, Loredana und Leonie: drei Schwestern, gleichermaßen liebreizend und durchgeknallt aber doch so unterschiedlich. Während Leonie schwanger in Paris hockt und Loredana glücklich verbandelt in Buenos Aires, stolpert Luisa höchst charmant und verzweifelt durch Wien. Wo sind nur all die guten Männer hin? Erst schleicht sie sich zum Flirten auf fremden Hochzeiten ein, dann lässt sie alle romantischen Prinzipien fahren und meldet sich beim Onlinedating an. Der digitale Reigen der Gspusis ist allerdings so gruselig, dass Luisa beinahe übersieht, dass der Herzbube schon längst im Spiel ist.

Marie-Theres Stremnitzer - Angezogen wäre das nicht passiert
Berlin Verlag; € 10,30

Buchpremiere: Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac - Unsere Friaul-Rezepte
Frick am Graben
23.09.2014, 19:00 Uhr


Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac, Autoren erfolgreicher Friaul-Bücher, haben sich intensiv mit der Küche ihrer zweiten Heimat beschäftigt. „Wir essen nun einmal gern gut und besonders gern entsprechend den Traditionen des Landes“, bekennen die Autoren.
Sie sind auf eine „unglaubliche Kultur des Essens“ gestoßen: Die cucina povera der einst armen ländlichen Bevölkerung lebt ebenso weiter wie die bunte Fischküche an der Küste. Von Klassikern wie Polenta oder Frico bis zu modernen Gemüsegerichten reicht die Palette. Bei Freunden und Bekannten, Hausfrauen und ProfiköchInnen, in Trattorien und auf Märkten haben Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac vieles erforscht, haben sich bekochen lassen, die Rezepte zusammengetragen und laden nun selbst zum Nachkochen ein. Buon appetito!

Buchpremiere: Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac - Unsere Friaul-Rezepte
Pichler; € 24,99

Martina Gajdos - Bunte Schatten
Frick Schönbrunner Straße
23.09.2014, 18:30 Uhr


Bunte Schatten lädt zur Reise in eine fremde, schier unvorstellbare Welt.
Südlich der Sahara leben viele Fulɓe auch heute noch fernab aller Entwicklungen und Errungenschaften der Moderne. Ihr Alltag ist von der Natur vorgegeben und vom Leben in der Großfamilie bestimmt.

Zwei junge Wienerinnen begeben sich auf die Reise …
Barbara sieht in dem kleinen malischen Dorf an der mauretanischen Grenze eine Idylle, von Herzlichkeit und Gastfreundschaft getragen – sie verliebt sich.

Die eigene Vorstellungswelt fungiert als Filter, Fremdes zu betrachten, zu erkennen, zu begreifen.
Nur langsam öffnet sich für Barbara der Alltag der Fulɓe-Frauen; jenen Frauen, die lachen, wo Barbara längst nichts mehr zu lachen fände.
Und jeder Tag erschüttert sie aufs Neue.

Martins Gajdos - Bunte Schatten
Wagner Verlag; € 15,30

Auswärtsspiel
Flohmarkt Neubaugasse
26.09. - 27.09.2014

Bert Ehgartner - Gesund ohne Aluminium
Frick Bad Leonfelden
29.09.2014, 19:00 Uhr


Aluminium hat sich als das wohl eigenartigste und potenziell gefährlichste Element unserer Erde entpuppt. Obwohl es doppelt so häufig wie Eisen ist, gibt es vom kleinsten Bakterium bis hinauf zum Menschen keinen einzigen biochemischen Mechanismus, für den Aluminium gebraucht würde. Bevor wir vor etwa 120 Jahren damit begonnen haben, das Leichtmetall mit enormem Einsatz von Chemikalien und Energie aus der Erde zu holen, war es für das Leben auf der Erde nicht verfügbar. Heute ist es allgegenwärtig und erst langsam erkennt die Wissenschaft, welchen gefährlichen "Alien" wir da aus der Erde geholt haben.

"Gesund ohne Aluminium" zu leben, ist gar nicht so einfach. In Dutzenden Verbindungen wird es in Kosmetikprodukten, Medikamenten und Lebensmitteln für die verschiedensten Zwecke eingesetzt. Bert Ehgartner listet penibel jene E-Nummern, Zusatzstoffe und Chemikalien auf, von denen die Gefahr ausgeht.

Bislang unbekannte Alu-Fallen lauern im Wasser, aber auch am Arbeitsplatz, wo Laserdrucker Nanopartikel des Leichtmetalls ins Büro blasen. Ein besonders brisantes Thema sind Impfstoffe, weil speziell die Babys heute mit so viel Aluminium konfrontiert werden, wie keine Generation zuvor.

Bert Ehgartner - Gesund ohne Aluminium
Ennsthaler; € 19,90

Auswärtsspiel
Flohmarkt Schottentor
30.09. - 02.10.2014

Bert Ehgartner - Gesund ohne Aluminium
Frick Perg
01.10.2014, 19:00 Uhr


Aluminium hat sich als das wohl eigenartigste und potenziell gefährlichste Element unserer Erde entpuppt. Obwohl es doppelt so häufig wie Eisen ist, gibt es vom kleinsten Bakterium bis hinauf zum Menschen keinen einzigen biochemischen Mechanismus, für den Aluminium gebraucht würde. Bevor wir vor etwa 120 Jahren damit begonnen haben, das Leichtmetall mit enormem Einsatz von Chemikalien und Energie aus der Erde zu holen, war es für das Leben auf der Erde nicht verfügbar. Heute ist es allgegenwärtig und erst langsam erkennt die Wissenschaft, welchen gefährlichen "Alien" wir da aus der Erde geholt haben.

"Gesund ohne Aluminium" zu leben, ist gar nicht so einfach. In Dutzenden Verbindungen wird es in Kosmetikprodukten, Medikamenten und Lebensmitteln für die verschiedensten Zwecke eingesetzt. Bert Ehgartner listet penibel jene E-Nummern, Zusatzstoffe und Chemikalien auf, von denen die Gefahr ausgeht.

Bislang unbekannte Alu-Fallen lauern im Wasser, aber auch am Arbeitsplatz, wo Laserdrucker Nanopartikel des Leichtmetalls ins Büro blasen. Ein besonders brisantes Thema sind Impfstoffe, weil speziell die Babys heute mit so viel Aluminium konfrontiert werden, wie keine Generation zuvor.

Bert Ehgartner - Gesund ohne Aluminium
Ennsthaler; € 19,90

Andreas Unterberger - Schafft die Politik ab!
Frick am Graben
02.10.2014, 19:00 Uhr


Schafft die Politik ab! ist ein Aufschrei des Zorns. Es ist die Frustration eines langjährigen Analytikers, einstigen EU-Vorkämpfers und Politiker-Verteidigers über das zunehmende Versagen der repräsentativen Demokratie. Immer weniger ist Politik noch imstande, die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Immer mehr haben Lobby-Organisationen sich ihrer bemächtigt. Jede Partei macht immer noch mehr Geschenke an die ihnen jeweils nahestehenden Gruppen, um ihre Sympathisanten und die am lautesten via Medien Schreienden zu bedienen. Den Kontakt mit den Wählern und den ehernen Gesetzen der Ökonomie hat die Politik hingegen weitgehend verloren. Sie orientiert sich an der veröffentlichten Meinung statt der öffentlichen. Sie will niemandem weh tun und tut dabei allen immer mehr weh. Durch Schulden, durch ständig wachsende Steuersätze, durch Ignorieren der internationalen Konkurrenz, durch ständig wachsende Berge an völlig
überflüssigen Regulierungen und Freiheitseinschränkungen. Damit ist der Abgrund schon sehr nahe gerückt. Damit ist die Gefahr von undemokratischen Alternativen und Heilsversprechern als Schein-Kur entstanden, die mit ihren Versprechungen kurzfristig die Massen hinter sich scharen. Wie es das in der Geschichte schon mehrfach gab. Es gibt nur eine einzige positive Alternative: die Direkte Demokratie. Da die Bürger in jedem Fall die Konsequenzen zu tragen haben, stehen ihnen auch die Grundentscheidungen zu. Die Bürger sind heute in vielen Fragen auch vernünftiger als die Politiker. Jedoch tun diese alles, um direktdemokratische Alternativen zu verhindern. Um zumindest dem Anschein nach an der Macht zu bleiben.

Andreas Unterberger - Schafft die Politik ab!
Leykam; € 7,80

Bogumil Balkansky - Auf Neuseeland sind die Briten die Tschuschen
Frick Schönbrunner Straße
02.10.2014, 18:30 Uhr


Bogumil Balkansky war Fluglotse, Flüchtlingshelfer und Regieassistent und lebt heute als freier Journalist und Drehbuchautor in Wien. Für daStandard verfasst er autobiografische Glossen aus seiner an Migrations- und Integrationserfahrung reichen (Familien-) Geschichte. Auf Neuseeland sind Briten die Tschuschen, ein „best of“ seines bisherigen Schaffens, ein satirischer Leckerbissen auf den sich Fans seiner Standard-Online-Kolumne (40.000 Klicks am Tag) schon lange freuen. Im kumpelhaften Ton eines Vorstadt- Strizzis, der einem an irgendeiner verlassenen Straßenecke etwas verchecken will, berichtet Balkansky auf humorvolle Art wie es im Alltag eines wandelnden FPÖ-Albtraums zugeht. Meist kontrovers aber immer gewitzt!

Bogumil Balkansky - Auf Neuseeland sind die Briten die Tschuschen
redelsteiner dahimène edition; € 16,90

Elfriede Hammerl - Zeitzeuge
Frick am Graben
08.10.2014, 19:00 Uhr


Dieter W. ist ein Mann jenseits der Lebensmitte. Zwei gescheiterte Ehen. Zwei Kinder, die ihm das Gefühl geben, als Vater versagt zu haben. Eine Karriere, die er in den Sand gesetzt hat. Studienabbrecher, desinteressierter Journalist, gescheiterter Dichter, erfolgloser Verleger, so charakterisiert er sich selbst an deprimierten Tagen. Vielleicht ist er aber auch nur einer, der eitle Selbstdarstellung und Wichtigtuerei verweigert?Theoretisch war er Zeitzeuge bedeutender politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen. Praktisch hat er eher neben der Weltgeschichte her gelebt. Doch die alltäglichen Ereignisse und Veränderungen erscheinen ihm nicht unwichtig. Schliesslich dreht sich das Leben der meisten Menschen um die Bewältigung eher unspektakulärer Alltage.
Mit seiner ersten Frau ist er wieder befreundet. Die zweite grollt ihm nach wie vor. Und die Jugendliebe, der er wieder begegnet? Schneiden sich Paralle­len im Unendlichen oder doch auf dieser Welt?

Elfriede Hammerl - Zeitzeuge
Ed. Ausblick; € 24,-

Auswärtsspiel
ReiseSalon Messe in der Hofburg
17.10. - 19.10.2014


Der Weg vom Traum zur Reise führt durch den ReiseSalon. Auch in diesem Jahr wird die Hofburg Wien wieder zum Schauplatz für besondere Reisen aus Österreich und aller Welt.

Deon Meyer - Cobra
Frick am Graben
18.10.2014, 19:00 Uhr


Der beste Polizist von Kapstadt Eines kann Bennie Griessel gar nicht gebrauchen: Ärger. Er ist trockener Alkoholiker, er belügt seine Kollegen, und er ist bei seiner Freundin Alexa eingezogen. Ein Riesenfehler! Als auf einem Weingut drei Bodyguards erschossen werden und ein berühmter britischer Mathematiker verschwindet, will der südafrikanische Geheimdienst den Fall übernehmen, doch Bennie widersetzt sich. Die Täter sind völlig skrupellos und hinterlassen nur eine Spur: Geschosse mit dem Kopf einer Schlange. Einer könnte Bennie helfen: Tyrone, ein smarter, gerissener Taschendieb aus Kapstadt. Denn er hat etwas, das sie Mörder suchen: ein Handy mit geheimen Daten. Packend, voller wunderbarer Schauplätze und mit einem unvergleichlichen Helden – Deon Meyers Meisterwerk.

Deon Meyer - Cobra
Rütten & Loening; € 20,60

Marlene Streeruwitz - Nachkommen
Frick International
21.10.2014, 19:00 Uhr


Nachkommen. ist ein Roman über die Ordnung der Generationen und wie sie durch Gier und Vernachlässigung außer Kraft gesetzt wird.

Am Morgen verabschiedet sich die zwanzigjährige Nelia Fehn von ihrem toten Großvater, am Abend sitzt sie als jüngste Autorin bei der Verleihung des Deutschen Buchpreises. In Frankfurt trifft sie ihren leiblichen Vater das erste Mal. Auf der Buchmesse wird sie gefragt, warum sie denn nun einen Roman geschrieben habe.

"Sie hatte nur nicht sagen können, was sie da gemacht hatte. Oder warum. Sie hatte nur einfach geschrieben und jetzt war das ein Roman, und das Leben ging weiter. Sie wußte nicht einmal, ob sie wieder schreiben wollte. Weiter schreiben."
Marlene Streeruwitz gewährt uns einen Insider-Einblick in das Literaturgetriebe, und es gelingt ihr, aus dem Ende der Literatur Literatur zu machen.

Marlene Streeruwitz – Nachkommen
S. Fischer; € 20,60